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Interview:

(Dr. Sven Trantow, Vorstandsvorsitzender WFN)

 

  • Arbeitest du derweil und wenn ja wie sieht deine Arbeit aus… ( Homeoffice, Teilweise im Büro, Kurzarbeit)

Ich arbeite, habe aber meine Arbeitszeit auf etwas 1/3 reduziert. Ich bin selbstständiger Unternehmensberater und habe aktuell einen massiven Einbruch bei meinen Aufträgen.

 

  • Welche Aktivtäten fehlen dir am meisten? Wo spürst du den Freiheitsverlust am meisten? #

Mit Freunden zusammen durch die Straßen ziehen, in Cafés sitzen und Kneipen besuchen.

 

 

  • Welche Arten des Konsums fehlen mir am meisten? (Restaurants, Shoppen, Friseur, Kino, Theater, Konzerte, Bar)?  

Restaurants und Kulturangebote

 

  • Wie füllst du deine Zeit? Hast du neue Spiele, Programme, Aktivitäten, Hobbys entdeckt, die du sonst ignoriert hast? Oder alte Hobbys wiederbelebt?

Ich spiele Computerspiele, das lässt sich im Übrigen sehr gut mit einem Office Job verbinde. Ich bin ehrenamtlich engagiert und mache in dem Bereich zurzeit etwas  mehr als vorher.  Sonst mache ich viel Sport und verbringe Zeit mit der Familie, da fällt immer genug an und mit Freunden treffe ich mich auch gerne virtuell.

 

  • Was magst du am meisten an dieser Zeit?

Das Heraustreten aus dem Hamsterrad, die Entschleunigung, den Fokus auf das Wesentliche und das Hinterfragen von Verhaltensmustern die wir sonst im Hamsterrad unreflektiert ausleben.

 

  • Und was fehlt dir überhaupt nicht?

 

Zu viel Arbeit, zu viel Freizeitstress, das komplett durchgetaktet sein meines   Kalenders.  Kreuzfahrten und Straßenverkehr fehlen mir auch nicht.

 

  • Gibt es Veränderungen, die du für dein persönliches Leben gerne beibehalten würdest?

Persönlich würde ich gerne die bessere Balance zwischen „Nicht- Müssen- Zeit“  und Verpflichtungen beibehalten.

 

 

  • Was wünscht du dir, was sich Gesellschaftlich durch diese Zeit verändert?

Ich wünsche mir, dass wir gesellschaftlich erkennen, dass nicht alle Dinge die wir vorher gemacht haben, so in der Form auch notwendig sind. Ich wünsche mir, dass wir die Bereitschaft  auf Dinge zu verzichten, uns weniger Pflichten aufzulasten, weniger exzessiv zu konsumieren und den Fokus auf die wesentlichen Dinge des Lebens beibehalten. Außerdem hoffe ich, dass der Rechtspopulismus einen herben Dämpfer kriegt, weil sich zeigt, dass Fake – News und hasserfüllte Desinformationen keine gesellschaftlichen Lösungen bringen sondern gerade in der Krise Fakten, Wahrheit und unserer etablierten Institutionen funktionieren.

 

  • Welche Ängste/ Sorgen hast du?

Ich habe Sorge, dass die Hilfsbedürftigen und Schwächeren Teile unsere Gesellschaft unverhältnismäßig stark unter der Krise zu leiden haben und wir nicht genug Solidität aufbringen um sie aufzufangen.

 

  • Auf welche Art von Begegnung, freust du dich? Was würdest du dir für Veranstaltungen wünschen, wenn diese wieder möglich sind?

Ich freue mich auf Begegnungen mit Freunden. In der Stadt, zusammen feiern, zusammen im Park sitzen, zusammen ein Konzert erleben